my secret lie

10cm - 5cm
7cm - 3cm

15 Stiche.
5.11.13 11:20


Ich hab's wieder getan. Es ging einfach nicht mehr. Reue??? Nein. Definitiv nicht. Es stört mich eher, dass es nicht "schlimm genug" aussieht. Gestern sah es das, mit dem Blut, das im kühlen Rinnsal meinem Arm herunterlief und ins Waschbecken tropfte. Aber heute... krankerweise zu wenig. Aber ich werd's nicht mitnehmen. Gefahr wäre zu groß es dann öfter zu tun.
Als ich gestern im Auto meiner Mama saß, wollte sie Smalltalk machen. Mir ging es schlecht, zu viel Druck, zu viele Dinge, unruhig. Konnte und wollte nicht reden. Als ich erfuhr, dass ich zu Hause alleine wäre, weil sie bei einem Freund nen Film guckt, dachte ich auf an mein Messer. Und an die Chance, die darin begründet lag, und auf einmal fühlte ich mich erleichtert und froh. Alleine die Chance, das Wissen den Druck gleich abbauen zu können, tat mir gut. Und ich fing an zu erzählen, von dem Tag, von der letzten Woche. Ich wusste ja, in wenigen Minuten wäre ich allein und könnte es endlich tun. Erleichterung.

Krank halt.
21.11.10 13:21


Tja, was soll ich sagen. Überraschenderweise war es gestern so weit. Hatte nicht damit gerechnet. An anderen Tagen ging es mir schlecht, aber da dachte ich nur daran und tat es nicht. Gestern... gestern ging es mir doch eigentlich gut!?
Selbst mit dem antrainierten Talent zur Selbstanalyse in der Klinik weiß ich dieses Mal den Grund nicht, der sonst immer klar auf der Hand liegt.

Es brennt. Und es tut gut. Bei jeder Bewegung Strafe.
30.3.10 13:15


Heute möchte ich mich schlagen, beißen, verätzen, verbrennen, kratzen, schneiden, aushöhlen, aufreißen.

Mich bluten sehn. Nichts von alledem tut mir leid.

27.3.10 12:56


Einst schrieb ich: Ich hab den Kampf verloren. Meine Arme können davon aberichten.
Heute kann ich schreiben: Ich werde den Kampf verlieren, weil ich ihn verlieren will [...]
9.3.10 20:27


roter Schrei nach Liebe
30.10.09 13:30


Alles auf Anfang, bitte!

Dabei benutze ich normalerweise keine Titel. Keine Ahnung, wieso. Vielleicht haben diese Einträge ne besondere Bedeutung? Kp, vielleicht hat es auch einfach keine tiefere Bedeutung. Muss ja nicht alles im Leben einen tieferen Sinn haben. Sinn schon; wär zumindest ganz schön - ist weniger trostlos.
Trostlos... eigentlich ein gutes Wort für meinen momentane Zustand. Ich fühle mich tatschächlich ohne Trost.
Das Gefühl mag ich nicht. Genauso wenig wie diese Leere - aber das erwähnte ich bereits.
Aber jedes Mal fällt es mir wieder auf, wenn es zurückkehrt.
Blöde Abmachung. Warum kann ich sie denn nicht dieses Mal ebenso vergessen, wie ich es sonst auch immer getan habe? Wieso besteht sie immer noch.
Und ich muss mich dran halten. Es war ein Versprechen. Aber da ich diese SMS nicht schreiben will... Ziel erreicht.
Ich mag das Gefühl der Manipulation nicht. Und irgendwie ist genau das der Fall. Und du erreichst, was du wolltest - ich greife nicht zum Messer.
Denn ich versprach dir zu schreiben, vorher. Doch will ich nicht schreiben. Will nicht, dass du es weißt. Will nicht, dass du anrufst. Will nicht, dass du nachfragst.
Ich will nur, dass du mich in den Arm nimmst und ich an deiner Schulter weinen darf - und das, das willst du nicht.

Heute möchte ich nicht den Tag zurückspulen, sondern meine Seele.
4.9.09 23:16


Noch ungefähr 20 Minuten... dann werde ich endlich allein sein. Allein. Als mir dies bewusst wurde, kamen sofort Gedanken, dass ich nun endlich Zeit für mich hätte. Zeit um das Messer zu ergreifen.
Ich fühle mich unwohl mit dem Bewusstsein, dass jemand in der Wohnung ist, wenn ich gleichzeitig das Messer in der Hand halte. Bin lieber alleine.
Und das werde ich gleich sein. Vorfreude, wie erschreckend. Dabei gehts mir doch gar nicht so schlecht. Eigentlich geht's mir ganz gut, heute.
Anscheinend nur Selbstbetrug. Denn sonst würde ich doch nicht den Wunsch verspüren und nicht die Ungeduld und Aufregung, jetzt wo ich meine Schwester das Haus verlassen höre.

fight
19.5.09 14:25


Geht es mir eigentlich wirklich so schlecht, wie ich glaube? Jedes Mal dasselbe; habe ich mich endlich überwunden um Hilfe zu bitten, ist das alles auf einmal wie weggeblasen. Mich beschleicht dann immer das Gefühl, als ob genau ab diesem Moment an das alles vorbei ist und ich keine Hilfe mehr brauche.
Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich darüber nachdenken muss, ob es mir gut geht, dass eben dies nicht vorliegt.
Mir geht's nicht gut. Ich verdränge es wahrscheinlich nur gerade hervorragend bzw. bekomme Zweifel, da es mir schon schwer fällt um Hilfe zu bitten, aber um wieviel schwerer fällt es mir eben diese Hilfe anzunehmen. Ich glaube, das ist der Punkt. Solange ich noch auf die Antwort warte, ob mir die Hilfe gewährt wird oder nicht, geht es mir nach wie vor schlecht und ich weiß, dass ich sie brauche.
Sobald ich jedoch die Antwort erhalte, die besagt, dass die Bereitschaft mir zu helfen da ist, zieh ich mich zurück und rede mir ein, dass es mir besser geht, von einer Minute zur anderen und ich die Hilfe nicht mehr brauche.

Ich muss immer stark sein. Schwäche kann ich nicht oder nur selten zeigen. Und schon gar nicht diese Art von Schwäche. Es macht mir so große Angst, dass ich flüchten will. Ich bereue es um Hilfe gebeten zu haben. Die Konsequenzen machen mir Angst. Ich kann nicht reden. Was hätte ich denn auch zu sagen?
Dann müsste ich Gründe finden. Gründe, die zwar existieren, aber nur in meiner Seele. Gründe, die ich mir gegenüber schon nicht in Gedanken fassen kann... wie soll ich diese dann für andere Menschen in Worte fassen?

Ich will dir schreiben. Ich will dir darauf antworten. Ich müsste es tun. Aber ich kann es nicht. Jedes Mal, wenn ich es mir vornehme und schon anfange zu tippen, verlier ich die Kraft und letztendlich klapp ich mein Handy wieder zu. Ich hab das schon drei Mal gemacht.

Ich kann einfach nicht.
6.5.09 11:58


Der Inhalt entfällt mir sofort, wenn ich diese weiße Box mit blauem Rand und der Überschrift "Text" sehe.
Sehnsucht. Nein, eigentlich Drang nach Metall, scharfem Metall. So selten geworden und doch wieder zurückgekommen. Warum? Keine Antwort. Und jedes Mal ist es dasselbe. Jedes Mal komme ich wieder an den Punkt, an dem ich schreibe, dass ich es zwar nicht will, diesem Drang nach Metall nicht nachgehen will, aber ich mir der Tatsache bewusst bin, dass ich bald keine Kraft mehr habe Widerstand zu leisten - und es irgendwann auch nicht mehr will.
Denn es bedeutet Befreiung. Auf eine krankhafte Art und Weise. Aber ich weiß, wie das Gefühl ist, wenn ich es täte. Und der Drang wird größer. Ich kann diese Gedanken nicht abstellen; denn ich weiß, dass es hilft. Nur für kurze Zeit.
Aber langfristig muss es ja auch gar nicht sein. Denn diese Phase wird bald verschwunden sein; so wie sie es immer tun wird. Nur bis sie es ist, wäre wenigstens der Drang nicht da und nicht der Kampf ihm zu widerstehen.
Zwei Probleme weniger von denen, die ich innerhalb dieser Phase immer habe. Klingt wenig... aber es sind zwei weniger. Gleich zwei Stück.

Eigentlich versuche ich nur Rechtfertigungsgründe zu finden. Das ist alles. Es gibt aber keine. Es gibt nur Gründe.
4.5.09 19:48


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