me myself and I

so fängt denn ein neuer Abschnitt an. Heute ist der letzte Tag als Nicht-Studentin. Ab morgen dann wieder an meiner alten Universität, an der alles anfing - und kein guten Zwischenstand ergab.
Nun bin ich aber gealtert, mehr im positiven Sinne als im Schlechten, am anderen Ende der 20 angekommen und kann hoffentlich noch mal neu starten. Die Bedingungen sind in einigen Bereichen um einiges schlechter. Aber das Leichte war mir zu einfach, zu langweilig.
Heute sitze ich hier, bin ein wenig schlauer geworden. vermeintlich nicht im bildungsspezifischen Bereich, aber im sozialen, emotionalen Bereich und vor allem weiß ich nun ziemlich genau was ich alles nicht möchte.

Nun denn, auf ein neues. Leben Vol. 2
30.9.17 19:03


irgendwann im laufe der jahre habe ich mich verloren. es fehlte die zeit, also weg schieben auf später und dann zu müde um sich um die seele zu kümmern.
nun fällt alles in sivh zusammen und bricht über mir herein wie ein Wasserfall. ich bin alleine und habe nun zeit. und meine seele nimmt sich die zeit. kann es nicht verdrängen und möchgte es auch gar nicht.
möchte den schmerz, die tränen in worte fassen und verstehen.
ich möchte mich finden und nicht mehr funktionieren. doch weis ich keine ausweg- keine Möglichkeit es anders zu machen. dinge die zu viel sind, zu lassen. denn es sind dinge, die meine Familie zusammen halten. ohne... alles würde zerbrechen.
doch diese Verantwortung zu tragen..., dafür bin ich nicht gemacht. diese rolle, die ich eingenommen habe, daran zerbreche ich. ich funktioniere ja schon eine ganze weile nicht mehr und nichts ändert sich obwohl ich es versuche.

shake away. ein lied das mich mitten ins herz traf.
23.6.17 23:13


ich hätt nie gedacht, dass es so schwer sein kann eine BEwerbung zu schreiben. Lehrer, ihr habt mich nicht darauf vorbereitet.

und vielleicht ist es doch nicht nur der Ring...
30.9.14 22:13


Heute ist mal alles gut. Einfach gut. Baby geht's gut. Bin endlich aus den ersten 12 Wochen, die kritisch sind, raus. Bin gespannt, was es wird. Mal sehen. Mittwoch, in einer Woche habe ich den nächsten Termin. Wenn es gut liegt, dürfte ich es dann erfahren.
Mädchen wäre praktischer. :D
Meine Depressionen sind verschwunden. Jetzt muss ich nur noch dem Haushalt den Kampf ansagen, weil einfach in den letzten zwei Wochen so extrem viel liegen geblieben ist, dass ich eigentlich keinen Besuch empfangen kann. Peinlich.
Meinem Mann geht es auch wieder besser. Das macht das alles erheblich einfacher.

Das war also kurz und knapp, der neueste Stand.
25.11.13 11:24


So langsam wird es dann besser. Meine Depressionen verschwinden. Gott sei Dank. Wenn sie mich früher gelähmt haben und ich resignierte, weil ich schon nicht mehr wusste, wie es ohne sie ist, so warte ich jetzt genervt und ungeduldig ab, bis sie wieder weg sind. Ich muss halt akzeptieren, dass das eine Art ist von meiner Seele Dinge zu verarbeiten.
Und seitdem ich das weiß, kann ich anscheinend anders damit umgehen. Es ist nervig und ermüdend. Aber nach ein paar wenigen Tagen verschwidnen sie ja auch wieder.

Nun werde ich meinen häuslichen Pflichten nachkommen.
11.11.13 08:49


Manchmal ergießt es sich im Schreiben.
nachwirkungen von Montag. Depressionen klopfen wieder an. Ich hoffe, sie gehen bald wieder. Es ist die Art meiner Seele zu verarbeiten. Am liebsten niemanden sehen und nur liegen können. Nichts tun.
Nicht möglich mit Kind. Vielleicht ganz gut. So lasse ich den Depressionen keinen Raum um sich auszubreiten.
Doch heute retadierte ich wieder in alte Zeiten. Ein wenig dunkle Farbe in mein Gesicht. Den passenden Nagellack habe ich vor einiger Zeit weggworfen, in der Annahme, ihn eh nie wieder zu brauchen. Irrtum. Leider besitze ich meine alten Klamotten nicht mehr. So bleibt es auf die Augen beschränkt. Es ist mir unangenehm, da beinahe 30.
Meinem Mann gefällt's. Ich glaube, er weiß nicht, was sich dahinter verbirgt. Wieso ich es tue und brauche.
Diese Tatsache macht mich traurig. Es ist beinahe so, als gefalle es ihm, wenn es mir schlecht geht.
9.11.13 10:17


Es tut einfach nur weh. So unendlich weh. Ein tiefer, brennender Schmerz in meiner Seele, der mir den Atem zu rauben droht. Die Tränen laufen in Strömen, kann sie nicht aufhalten, brechen sich Bahn, ohne mich zu fragen.
Wo ist die Zeit geblieben, als ich nicht mehr weinen konnte? Als ich keine Tränen mehr hatte. Wünsche sie mir beinahe zurück. Stumpf. Leer. Ausgehölt. Nicht so auffällig auf der Straße.
Wie ich die nächsten Tage überstehen soll, weiß ich nicht. Will einfach nur noch weg. Raus aus meiner Haut, wegfliegen. Nicht mehr Sein müssen.

Ohne Tochter gäbe es Möglichkeiten.
5.11.13 10:43


So fragte ich mir ernsthaft, ob ich mir mein Passwort noch in Erinnerung rufen können werde. Diese Hürde stellte sich jedoch gar nicht, denn mein PC ist intelligenter als ich und wusste es noch. Geheime, schwarze Punkte.
So besitze ich nun endlich Internet. Und obwohl ich der Grund war, weswegen wir es jetzt seit über einem Jahr nicht mehr hatten, so muss ich sagen, so freute ich mich doch heute sehr darauf, nachdem der Techniker verschwunden war.
Schade, der Termin meines Mannes fällt flach und ich hatte gedacht in Ruhe erst mal das Internet auskosten zu können. Nun denn, eben nicht. Später.

Ich bin raus. Raus aus dem Schreiben. Raus aus dem seine Gedanken in Worte zu fassen, zwecks aufschreiben. Eingerostet. Wie ist das möglich?
Vielleicht werde ich einfach alte Einträge lesen um wieder in die Materie einzutauchen und in Erinnerungen zu schwelgen, als damals, alles besser war und freier und ohne Verantwortung (tz, was war das bloß? Ich kannte es jedenfalls nicht).
Und neulich ertappte ich mich dabei, als ich durch die Stadt fuhr, und sich die Schüler aus der bildungsfernen Institution (oh, mir fiel das Wort noch ein ^^) zwängten, dass ich an den Satz denken musste, der mir so oft gesagt wurde: "Die Schulzeit ist die beste Zeit. Genieße es!" Und ich, als stetes Mobbing-Opfer habe es vehement abgestritten. Und doch, so kann ich es nicht leugnen, kam mir der Gedanke, nonverbal ein Informationsstrahl an die Schüler, die ich sah: "genießt es! Es wird nie wieder so."
Ich erschrak doch selber darüber. Was veranlasste mich so zu denken? Ich habe die Schule nie sonderlich gemocht bis gefühlten Hass, über Resignation. Ist es mein Leben? Ist es so furchtbar? Nein, ich bin gerne Mama und habe gerne meinen eigenen Haushalt und bin auch gerne verheiratet. Und während ich darüber nachdachte, kam mir der Gedanke, es sei wohl die Verantwortung. Als Schüler war mein Leben manchmal grauenhaft, trist und sureal. Aber es gab keinerlei Verantwortung. Ein wenig, Hausaufgaben machen, lernen, Arbeiten schreiben, minimal im Haushalt helfen. Und sonst war nichts. Es fühlt sich aus der heutigen Sicht so leicht an.
Ich schätze, ich bin erwachsen geworden. Denn trotz allem möchte ich das alles nicht mehr missen. Ich empfinde es auch nicht als Last im Alltag. Aber manchmal, wenn man die Unbschwertheit der Schüler sieht, denkt man an die Zeit zurück und seufzt. Sehnsüchtig.
Ich war nie wirklich unbeschwert, dessen bin ich mir bewusst. Aber dennoch war ich eben ohne Verantwortung.

Aber eins habe ich festgestellt, die Verantwortung die Struktur im Alltag tut mir gut. Denn ich hatte seit zwei Jahren keine nennenswerte Depression mehr. Manchmal kämpfe ich gegen Melancholie oder ein, zwei Tage laufen nciht so gut. Manchmal sind es auch nur wenige Stunden. Aber das, was mein Mann noch hat, ist schon lange vorbei.

Lloàt sia Deu.




Und das war er. Mein erster Eintrag nach so langer Zeit,
1.11.13 10:01


Tja, heute bin ich nun exakt am ET. Und nix tut sich. Seit drei Wochen dasselbe. *schulterzuck* Irgendwann, nach der ultimativen krise mit heulen und allem drum und dran, bin ich ruhiger geworden. Mischung aus Frust, Resignation und Ruhe. Kann ja eh nix machen.
Einleitung käme dann ab +8. Hoffe ja, dass sie sich vorher auf den Weg macht. Keine Lust drauf. Soll so scheiße weh tun. Da kann ich dann zu hause auch diesen Rizinuscocktail schlabbern.

Und sonst. warten. warten. warten. und weiterhin die elefanten-omaklumpfüße durch die gegend tragen. irgendwann wird es ein ende haben.
11.5.12 23:58


Ich bin jemand, der Dinge lieber alleine für sich macht. Wie das Fahrrad fahren als Kind. "Mama, komm mal her. Ich kann jetzt Fahrrad fahren!"
zB nach CE und da die zeit "absitzen" und warten bis es da ist. Dann Zeit haben mich daran zu gewöhnen. Und dann wiederkommen, irgendwann. Mit Baby.
Flucht? Weiß nicht, ob das wirklich Flucht ist. Vielleicht einfach eine andere Art mit einer solchen Situation umzugehen.
Es wird mit jedem Tag schwerer und mich belastet das Warten extrem. Weiß nur gar nicht wieso. Und das Gefühl, mit niemanden reden zu können. Nicht, weil niemand da wäre, sondern weil einfach keine Worte vorhanden, da kein Plan anwesend, der das, was ich denke oder fühle, beschreiben könnte.
Vielleicht bin ich auch einfach nur gerade überfordert und denke deswegen: "Ach, lasst mich doch alle in Ruhe." Wobei keiner mich nervt. Höchstens in meinen Gedanken.

Hilflos ausgeliefert. Vielleicht einfach zu ungeduldig. Bin ja noch nicht mal am ET dran, also was soll's?

[...]

Mach dir bitte keine Sorgen.
26.4.12 13:02


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