Seelenwanderung

Wie ich es verabscheue, dieses Gefühl. und es scheint nichts zu geben, was es ändert. vielleicht irgendwann. sitzen alle frauen wartend am telefon? oder bin nur ich so blöd? und mit jeder min die verstreicht grollt sich mehr und mehr ein gewitter in meinem bauch heran. ich fühle mich verlassen, uninteressant. *grummel* das mag ich nicht sonderlich. mag wohl niemand.
wut.
wut.
wut.

verzweiflung.

und letztendlich erst beruhigt, wenn ich ihn erreicht hab.


dämlich. das verhalten bzw die gefühlswelt eines teenagers. Oo
3.9.12 21:46


nach langer zeit mal wieder ein eintrag. wobei, solange ist es gar nicght. noch nicht mal zwei monate.
mama sein ist ... kann es gar nicht beschreiben. weiß es gar nicht... auf ne merkwürdige aert und weise bin ich asber verliebt in meine tochter. schon komisch, anlächeln oder anlachen tut sie meistens eher andere, oma oder papa zb. aber wen sie mich kurz vor dem trinken mit großen augen anguickt, ihre augen dabei leuchten, kann ich merken, dass ich schon jetzt das wichtigste für sie bin. eifnach so. einfach, weil ich ich mama bin. und egal, was ich auch verbocken werde, ich werd immer mama bleiben für sie. ein ganz besonderer mensch für sie.

thenmawechsel. traurig. (auch wenn es mir durch die erinnerung an das, was ich für meine tochter bin, es schon besser geht.)
er in der psychiatrie wegen depressionen und seinen aggressionen. wohnen ja eh schon ncht mehr zusammen. das ist gut so. so hat er die chance gesund zu werden und alleine für sich und sein leben die verantwortung zu übernehmen, wenn er entlassen wird.
fühle mich ungeliebt. eigtl wie die woche, in der letztes mal auf ne neue station kam. er meldet5e sich nicht mehr, weil er zu beschäöftigt sich einzuleben. das gleiche spielchen jetzt. aber jetzt tut's mehr weh. wobei... nein, damals hat's auch schon weh getan. jetz weiß ich wenigstens woran es liegt. leichter wirds deswegen trotzdem nicht.
schlechte erinnerungen. N.
angst vor dem verlassenwerden.
letztes mal war es anders. ich gehörte nicht zu seinem problem dazu. jkeden di und do war ich da. so lange es eben ging. und am we verbrachte er die übernachtung bei mir. und den anderen tag am we auch noch. es war für ihn wie urlaub. meine nähe, mein zuhause.
und jetzt... ich fahre hin. und nach drei stunden soll ich wieder fahren, weil es zu viel ist. überforderung. vater. ehemann. er selbst eigtl noch ein teenager.
wunderbar, dass er sich endlich hilfe gesucht hat. er will gesund werden. ich soltle das wohlmehr hinoprieren. und das tue ich ja auch. aber das gefühl dabei nicht mehr geliebt zu werden oder nicht mehr so, ist hart. er braucht zeit für sich um gesund zu werden, das hab ich ihm selbst gesagt, aber jetzt, wo er sie sich nimmmt, füphl ich mich zurückgestoßen.
traurig. traurig darüber, dass ich (oder unsere eheleben) nicht sein zuhause bin. nicht mehr sein urlaubsort, sondern mittlerweile eine große stätte des "problems".
er sagt,k nach der psychiatrie kann ich ihm wieder vertrauen. er will alles aufarbeiten und lösungen finden.

traurig darüber, dass ich kein "ich liebe dich" mehr bekomme, sondern nur noch ein "ich dich auch".
3.7.12 10:44


Ein Tag wie ein Leben!?

Besuch bei Schwiegermama. Babysachen abholen. Das übliche Blabla. Smalltalk würde mich gar nicht stören, nein, bitte gerne, aber dann doch wenigstens ungezwungen und nicht so krampfhaft korrekt, gepaart mit Unsicherheit ihrerseits. Nun ja... *schulterzuck* wenigstens mit seinen Halbgeschwistern wirds lockerer, sodass man sich auch mal Sprüche um die Ohren hauen kann und es ist schön, dass wenigstens sie sich auf das Baby freuen. Tante und Onkel werden. Vier Tanten und einen Onkel wird unser Kind haben.
Dann bei nem Kumpel gewesen. Strange. Nein, wir wollen kein Bier mitten am Tag in H trinken, während wir in der Sonne sitzen. Nein, wir wollen nicht kiffen und ja, wir haben ws dagegen, wenn du in unserem Beisein dir nen Joint rauchst. Hochschwanger und so...??? Abgesehen davon, dass ich so ein Leben nie hatte und mein Mann diese Phase schon längst hinter sich gelassen hat.
Ja, ich mach mir Sorgen. Arge Sorgen. Schon morgens roch er nach Bier, seine 1-Zimmer-Whg stinkt nach THC, so mein Mann. Die Bong steht wie selbstverständlich neben dem PC auf dem Schreibtisch. Wenn er "nur" konumiert, wieso besitzt er eine hasch-Waage, so mein Mann. Ich hab davon kein Plan.
Ausbildungs gerade hingeschmissen, mit Einverständnis des JobCenters. Wieso machste nicht Abi? - Hab schon dran gedacht, aber ich trau's mir dann nicht zu. - Was haste denn für nen Abschluss? - Erweiterten realschulabschluss und der Test beim Arbeitsamt ergab, dass ich Abi-Niveau hab.
Alle Voraussetzungen! Er müsste da raus, weg aus H. "Aber meine Freunde sind doch gerade alle her gezogen..." Ja, leider! Genau das wird dein Untergang werden. Es tut mir weh, dich so zu sehn. Mit Glanz und Gloria untergehen - nur ohne Glanz und Gloria. Er sagt, er bräuchte eine Fredi um rauszukommen.
Aber andererseits will er glaub ich gar nicht. Schließlich wurden wir mehr oder weniger herauskomplimentiert, als jemand vorbeikam und die 5 Euro, die er sich vorher von meinem Mann geliehen hatte und die Drogen den Besitzer tauschten. Wir verabschiedeten uns. Wir beide dachten unabhängig voneinander daran die blauen Männer zu rufen. Schließlich, als wir dann in der Innenstadt waren, auf dem Weg ins Kino, machten wir einen Zwischenstopp bei der Polizei und ich schilderte die Situation. Will ihn nicht verraten, ich will ihm helfen. Er sei schon bekannt bei der Polizei. Herzlich Willkommen Schimmel, der sich in meine Erdbeerwelt drängt und eine Frucht verdirbt.
Eventuell kommt noch eine Vorladung, dann wäre es tatsächlich eine Anzeige, so handelt es sich gerade noch um einen bürgerlichen Hinweis.
Danach ins Kino. Ziemlich beste Freunde. Schöner Film. Waren uns sogar einig.
Mit offenem dachfenster später dann nach hause fahren und die Luft genießen, die verheißt, dass Frühling ist. Es grünt und duftet und gibt einem das Gefühl von Freiheit, wenn auch nur kurz bei der Autofahrt. Und als ich ihn ansah, und seinen Nacken kraulte, die Sonne blutrot langsam hinter den Baumwipfeln verschwand, ein gutes Lied im Radio kam und wir DREI das Lied genossen und uns dazu bewegten, war ich dankbar für ihn als meinen Mann.
Gäbe es einen besseren? Keine Ahnung. Vielleicht. Perfekt ist aber niemand.
Gäbe es jemand anderen? Nein. Keinen einzigen, den ich mir vorstellen könnte.
12.4.12 13:25


Traurig. Einfach nur traurig. Das ist wohl das Beste, wie es diese Situation in meinem Inneren, beschreiben kann.
Einfach mal den Frust von der Seele schreiben. Aber wie ohne dabei zu viel zu verraten? Meine Seele ist kostbar. Das ist jede Seele. Das steht schon im Wort, dass es das Kostbarste ist. Und wenn es das schon für Gott ist, wie kann es dann weniger wert für mich sein?
Aber zurzeit einfach traurig. Verzweifelt? Weiß nicht, vielleicht ein wenig. Ein bisschen. Nach außen hin genervt, streitlustig, schnell auf die Palme zu bringen. Doch die Tränen, die ich leise während des Putzens weine, bleiben ungesehen. Ungesehen, weil ich es nicht zeigen kann – oder vielleicht auch gar nicht zeigen will!?
Resignation. Nein, das wäre zu viel. Aufgegeben habe ich nicht. Noch nicht. Und will ich auch nicht. Aber keine Kraft mehr. Nichts tut sich, ich komm nicht mal mehr hoch. Hab's so satt, so schwach zu sein, ich will hoch, ich will, ich will stark sein. Um es nicht mit meinen eigenen Worten ausdrücken zu müssen.
Traurig. Kraftlos. Gepaart mit ein wenig Verzweiflung, mit einer Prise Hoffnungslosigkeit. Und es tut weh. Es tut weh. Er fragte, was los sei, gab mir einen Kuss. Beschwerte sich, dass ich von ihm immer verlangen würde, dass er reden solle. Aber selbst würde ich es nicht tun. Ich will nicht reden. Ich will reden. Aber ich sagte: „Ich will jetzt nicht darüber reden.“ Ich kann es einfach nicht. Zu schmerzhaft die Wahrheit, die ich heute entdeckt habe. Und wenn diese schon so schmerzhaft für meine Seele ist, um wieviel mehr dann für ihn? Wie schmerzhaft wird sie noch werden, wenn sie laut ausgesprochen wird?
Ablenkung. Kuchen backen, wenn er wiederkommt und putzen. Zwischendurch die Chance genutzt, mich an den PC zu setzen und dies hier zu schreiben. Mein blog. Danach geht’s mir vielleicht ein wenig besser. Es ist ein Mittelweg. Es ist nicht laut ausgesprochen – die Wahrheit – aber sie befindet sich auch nicht mehr alleine in meinen Gedanken und meiner Seele, sondern hat einen Weg an die Oberfläche, in die Realität gefunden. Somit muss meine Seele diese Tatsache nicht mehr allein bewältigen, sondern hat einen Verbündeten.
18.2.12 18:05


Heute wurde ich mit Zitronen geweckt. Er wanderte extra vor dem Frühstück um halb acht zu netto und kaufte mir welche, um mich damit wecken zu können.
27.9.11 15:54


Erdrückende Stille.
26.7.11 18:44


Trotz realistischem Blick, ich könnte mir keinen Besseren vorstellen als ihn.
23.4.11 14:13


Es geht voran. Alles ist vorhanden. Und morgen ist es soweit. Es wird amtlich gemacht. Es gäbe noch ein zurück, das wird es immer geben. Doch das wird nicht gebraucht werden.
12. Mai..., ein schönes Datum.
13.4.11 16:37


Thorben und Emilia.

Zwei Menschen, die noch nicht geboren wurden.
28.2.11 09:41


Beinahe führe ich zwei Beziehungen. Eine am Wochenende, eine in der Woche. So unterschiedlich kommen mir die gemeinsamen Stunden vor.
Doch wir beide sind dieselben Menschen. Nur die Umgebung und Umstände sind so verschieden, dass sie Auswirkungen auf unser Verhalten haben.
25.2.11 21:17


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