Ich hab in der letzten zeit bzw in den letzten einträgen so wenig davo erzählt, was mich gerade so beschäftigt. dies werde ich nun nachholen, obwohl ich eigentlich ins bett wollte. aber als ich meine "routine-rundgang" machte, fiel mir das fehlen des berichterstattens auf. und so...
tja..., es tut weh. vieles tut weh. aber gerade meine ich die tatsache nicht erwähnt zu werden. nicht, dass ich neidisch wäre... doch, eigentlich bin ich genau das. denn ich kann es nicht nachvollziehen. fühl mich beinahe "ausgenutzt"; ich kam nie dagegen an, damals, als ich es noch versuchte, und werde es auch anscheinend, selbst im nachhinein, nach all den jahren, niemals schaffen. nicht, dass es erstrebenswert wäre; es tut halt weh. wie ich schon sagte.
und ich habe eine weitere erkenntnis gehabt, auf die ich leicht hätte verzichten können. nicht nur, dass ich es verachtet bzw verurteilt hab, dass person a person c liebt, aber mit b zusammen ist bzw gefühle entwickelt; nein, ich hab auch den satz verurteilt "wenn männer gut riechen, werde ich verrückt" (so oder so ähnlich bei studivz-gruppen). und donnerstag merkte ich es. es war nicht seine nähe, nicht das gemeinsame mitlesen des skriptes, nicht das gemeinsame warten auf den auftritt, sondern sein geruch, der mich dazu veranlasste regieanweisungen 5 mal lesen zu müssen und dann vorne zu stehen und immer noch nicht begriffen zu haben, was ich tun sollte. ich zweifelte an mir, stark sogar. an der echtheit meiner gefühle für die rose. aber diese sind wirklich existent, real und ehrlich. aber er... tja... er hat zurzeit ein pöroblem, das merke ich; das sehe ich. aber er meinte nur, es muss auch solche tage geben. er redet nicht mit mir. wann wir zueinander finden steht echt noch in den sternen, besser gesagt, weiß wohl nur gott. es gibt eben dinge, die wir nicht wissen (können). und ich kann es auch nicht beschleunigen, da er mir "verboten" hat, mit ihm darüber zu reden. normalerweise bin ich rebellisch und lass mir so was nicht gefallen; aber es hat wohl was mit respekt zu tun.
ich bekam ne mail heute. einen zwei-zeiler mit lob für das anlesen der rolle aus dem stück, da ich für diejenige, die diese eigentlich spielt, nicht bei der probe war. zuerst kam freude, dann misstrauen und dann zweifel. und schließlich der verzweifelte versuch alles negative - und damit auch einen teil der freude - zu verdrängen.
sonntag hab ich aufgehört zu rauchen. hab es leider nicht komplett geschafft gar keine zu rauchen. donnerstag ging es mir so schlecht, dass es mir egal war und dann war ich in der macke und dann rauchte ich eben. meine schmacht war so groß. allgemein war der körperliche entzug dieses mal echt hart. früher immer nur ein wenig schmacht gehabt, dieses mal... nein danke. es geht bestimmt noch schlimmer, aber es reicht mir schon. also lehne ich hoffentlich in zukunft immer dankend ab, denn so viele rauchen in meiner umgebung. paradox ist die mädels aus meinem semester die rauchen meinten, während sie sich vor meinen augen eine kippe anzündeten: "wir finden es cool, dass du aufgehört hast. und denk dran: wir sind schwach, du bist stark."
o.c. california-trip. angefangen durch das schwärmen von celsy über seth' ironie und sarkasmus (gibts da eigentlich nen unterschied?) und durchs zuhausebleiben und der fh fern bleiben aufgrund des entzugs und der hoffnung sich abzulenken durch youtube und serie anglotzen. bin weit gekommen. und obwohl es letztendlich nix anderes ist als eine typische amerikanische teenie-serie à la dawsons creek in der high society, die krampfhaft versucht humor und drama unter einem hut zu bekommen, mag ich sie. die grundstory sagt mir einfach zu. so sehr, dass ich überlege das als buchgrundlage zu nehmen. ein neuer roman reift eh seit einiger zeit in meinem kopf heran. problem: mir gefällt das grundkonzept so gut, dass ich beinahe alles eins zu eins übernehmen würde. und das - nein, das geht nicht. das will ich nicht. nun ja, aber ich habe ja genügend schlaflose nächte noch vor mir - denn über die verfüge ich zurzeit leider in mengen - um mir darüber gedanken zu machen. charaktere sind mir sowieso zu glatt. da gibt es wie immer das wunderschönste mädchen der ganzen high scool, die schon bald sehr nett wirkt und hinter ihrer shopping-fassade sehr tiefgründig ist und große seeliche probleme hat (vorzugsweise ein drogen- oder alkoholproblem hat - oder einfach gleich beides). dann ihre beste freundin, die arroganter und zickiger ist und das shoppen noch mehr liebt als das "hauptmädchen". natürlich kommt dann irgendwann, aber relativ spät heraus, dass sie doch nicht ganz so dämlich ist, wie sie erscheint, aber auch wirklich nicht besonders klug ist. dafür hat sie aber ein großes herz. ein so großes, dass sie sogar mit dem loser der schule zusammen kommt, der schon seit der 5 klasse in sie verliebt ist und ein witziger freak ist, der angeblich nur an sich selbst denkt, jedenfalls wird das immer wieder betont, was meiner meinung nach, aber gar nicht wirklich stimmt. vielleicht haben sich das die macher so überlegt, aber wirklich so erscheinen tuts nicht.
und dann wäre dann natürlich noch die hauptperson... ein armes, männliche wesen (dabei ist das wort "männlich" zu betonen, denn obwohl er eigentlich ein loser ist auf eine gewisse, unkonventionelle art und weise, stehen alle frauen auf ihn), das die perfekte oper- und gleichzeitig heldenrolle übernimmt. für seine ausraster kann er schließlich nix, er hat es nicht anders gelernt. gefühle zeigt er nicht, braucht er auch nicht, er ist eben durch und durch männlich. eventuelle fehler, die kaum vorhanden sind, denn beziehungsstress liegt meistens darin bergündet, dass seine freundin (ja natürlich bekommt er irgendwann das heißbegehrte "hauptmädchen", natürlich erst, nachdem er sich mit ihrem freund, DEM mädchenschwarm der schule, geprügelt hat) ihm ne szene macht oder durch das in trümmern liegen ihrer seele ihm probleme macht. trotzdem rettet er sie immer wieder, wenn sie schwierigkeiten hat, hat einen hohen ehrenkodex, dass er sie - seine große liebe - kurzweilig verlässt, weil seine ex schwanger wieder auftaucht. und trotzdem, dass er nicht weiß ob das baby von ihm ist oder nicht, gibt er sein neues leben (großes haus, privatschule, möglichkeit aufs college zu gehen) sofort auf um mit seiner ex zusammen zu leben und aufn bau zu arbeiten. heldenhaft eben. heldenhaft ist ebenso, dass er den aufnahmetest an der privatschule sausen lässt, weil das mädel, in das er verschossen ist, nen absturz hat, prügelt sich mit anderen leute u,a. dem konrektor für seine freundin um dafür von der schule zu fliegen. und schwierigkeiten kommen grundsätzlich auf ihn zu und fabriziert er nie selbst. und nur der verzweifelte drang permanent allen zu helfen bringt ihn immer wieder in schwierigkeiten. ein selbstloser junger opfer-held.
nicht zu vergessen sind die soapanteile in der serie... 3 familien, alle trinken mal zu viel, alle stehen in der versuchung jemanden zu begtrügen, hauen einfach ab aufgrund enes neues jobangebots, krallen sich beim schlaganfall in die tischdecke fest, wenn sie zu boden fallen, damit es nach mehr drama aussieht, wenn das schöne essen und deko auf dem fußboden landet, waffen dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie betrug, intrigen, alkohol, drogen, sex, der totale asbturz - wieder aufwärts - erneuter absturz (nicht zu vergessen der darauf folgende alkholmissbrauch) und versuchte vergewaltigung (ist ja schließliech immer noch eine teenie-serie, also bleibt es bei versuchter vergewaltigung.
klassische stereotypen. und alles bitte in einer staffel abhandeln, oder wenigstens so viel wie möglich, denn man weiß ja nie, wann die serie wieder abgesetzt wird und man muss das komplettpaket bieten. also wird es spätestens ab der dritten staffel etwas zäh, die vierte wird nur noch von hart gesottenen fans geguckt und spätestens ab der fünften hat dann entweder der komplette hauptcast gewechselt (und u.a. könnte dadurch der titel der serie gar keinen sinn mehr ergeben) oder die macher haben sich erbarmt die serie endlich abzusetzen. und zurück bleibt dann eine gewisse sehnsuchtsvolle traurigkeit, die einen daran erinnert, dass die serie am anfang so schön und neuartig war. doch wird diese freude durch das wissen getrübt, dass nie wieder eine neue folge zu sehen wird, die schaupsieler anderer projekte mache, ggf. sich die während der dreharbeiten gebildeten pärchen schon längst wieder getrennt haben und dem ärger, dass das ende absoluter humbug, total unrealistisch war und man sich fragt wieso die macher von solchen serien es nie lernen: man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.
auch wenn es jetzt nicht so klingen mag, ich mag o.c. california trotz allem. es ist eben eine unrealistische welt, durch die man sich einerseits sagen kann: mensch, dagegen ist mein leben ja richtig nett und andererseits sagen kann: ach komm, das ist eh alles fiktiv.
8.5.10 00:31
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Enna (8.5.10 23:22)
..., es tut weh. vieles tut weh. aber gerade meine ich die tatsache nicht erwähnt zu werden. nicht, dass ich neidisch wäre... doch, eigentlich bin ich genau das. denn ich kann es nicht nachvollziehen. fühl mich beinahe "ausgenutzt"; ich kam nie dagegen an, damals, als ich es noch versuchte, und werde es auch anscheinend, selbst im nachhinein, nach all den jahren, niemals schaffen. nicht, dass es erstrebenswert wäre; es tut halt weh. wie ich schon sagte.

falls sich das auf MEINEN eintrag bezog, was ich dir einfach mal unterstelle:
DICH vermisse ich ebenso. aber ich habe das gefühl, dass unsre freundschaft nicht so "den bach runter geht". als ich die letzten sätze schrieb, wusste ich, dass ich mich in illusionen verliere.
bereits die ersten zeilen des eintrages deuten
darauf hin. (siehe "es wird nie wieder so sein" etc.)
eigentlich habe ich beinahe aufgegeben.

ich würde dir gerne sagen, dass ich auch hoffe, dass du mich besuchen kommst, aber immer wieder schwingt die angst mit, dass ich etwas in dir auslöse wegen damals, von dem du noch nicht mal selbst weißt, was es mit dir gemacht hat / macht.

ich denke immer wieder: au ja, vielleicht kommt sie dann auch mal und ... dann kehrt die erinnerung an deine aussage zurück und mit ihr eine art traurigkeit und melancholie. und sehnsucht.


Enna (8.5.10 23:22)
beim schreiben drängte sich mir immer wieder der vergleich zu unsrer freundschaft auf. ich hätte darüber noch schreiben wollen, nun lässt du mir aber keine andere wahl, so dass ich es jetzt tu'.
ich dachte sofort: bei frederike und mir war das anders. bei ihr hab ich immer so gern geschlafen. bei ihr wollte ich immer so lang wie nur möglich bleiben. ich musste daran denken, wie deine mutter uns ihre berühmten obstteller machte und wie wir gemeinsam alle bravo kreuzworträtsel lösten.
ich musste daran denken, dass wir keine komischen fantasiespiele spielten, dass ich IMMER mit dem einverstanden war, was du vorschlugst.
das war es, was mir während des schreibens immer wieder bewusst wurde, bewusster DENN JE.
dieser eintrag war so sehr nötig, selbst wenn ich es zuvor nicht wusste, aber plötzlich überkam mich dieser impuls, welchem ich glücklicherweise folgte.

bittebitte fühl dich nicht verletzt.
das verletzt wiederum mich.
weil ich dich nicht zu verletzten gedachte.

... falls ich nun vollkommen falsch liege, klär mich bitte über deine gefühle/deine verletzung auf.

ich hab auch die sache mit dem rückgrat und meinem geburtstag noch nicht vollends verstanden.
magst du mich darüber bitte auch noch aufklären? das ist schön!

schlaf schön!


Frederike (9.5.10 14:48)
da mein kommentar als spam identifiziert wurde, hab ich dir ne mail geschrieben. (diplom...)

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de