Ich tanze im Regen, damit niemand mich weinen sieht.

Eigentlich kann ich das, was ich empfinde nicht in Worte fassen. Wie immer ist es das gleiche... ich bin ungerne bei meinem Vater. Jedes Mal bin ich danach angeknackst. Und dieses Mal noch mehr oder schneller, obwohl nix war, aufgrund der Instabilität meiner Seele, die nur durch die Mauer meiner schwarzen Fassade geschützt ist.
Es wird immer schwieriger diese Mauer aufrecht zu erhalten. Ich sollte es zulassen. Sollte den Schmerz und die Traurigkeit zulassen. Aber ich kann es nicht. Ich habe Angst davor - und ich könnte dabei nicht alleine sein. Ich bin zurzeit gerade nur eine Hülle und ich brauch immer mehr Energie um diese Hülle aufrecht zu erhalten. Aber meine Reserven sind beinahe aufgebraucht. Bald breche ich zusammen.
Doch das denke ich nur, wenn ich darüber nachdenke, ich über die ganze Situation nachdenke, es reflektiere zB durch Fragen von anderen Menschen. Also..., verdräng ich es wieder. Es wird morgen nach andauern, aber dann funktioniert mein Verdrängunbgsmechanismus wieder einwandfrei. Es kostet nur so viel Energie ihn wieder aufzubauen. Läuft er erst einmal, geht das eigentlich. Dann fällt es mir kaum auf.
Nur nachdenken darf ich nicht.
26.3.10 23:00
 


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