Wenn ich mir Teenager außer Kontrolle gucke, wird mir zum einen bewusst, dass ich vor einigen Jahren fast genauso war. Und zum anderen wird mir klar, dass ich eigentlich immer noch so bin. Ich abe immer noch diese tiefe Traurigkeit, Einsamkeit und meine verletzte Seele, die ich schützen muss. Schützen muss davor, hochzukommen, weil ich damit nicht klar komme.
Ich habe durch die Therapie viele Dinge verarbeiten können und ic habe gelernt zumindest den Anschein zu erwecken lebensfähig zu sein. Wieder ehrlich lachen können, nicht in Depressionen zu versinken - nicht permanent zumindest. Mit dem normalen Alltag komme ich gut klar.
Doch, sobald irgendwas geschieht, was nicht zum Alltag gehört - zu erfahren, dass der Lebensgefährte meiner Oma schon einen Monat lang tot ist und mir nicht Bescheiod gesagt wurde, von meiner Oma rausgeschmissen zu werden, oder in jemanden verliebt zu sein, der das noch oder vielleicht auch niemals zulassen kann - dann geh ich zugrunde. Besser gesagt, ich würde zugrunde gehen.U Und weil ich mit den ganzen Ängsten, Verletzungen etc, die die Dinge auslösen würden, nicht klar komme, verstecke ich mich. Zieh ich mein Maske wieder an. Neue Haarfrisur, Messer aus dem Schrank geholt und tief in meiner Seele der altbekannte Schmerz, der nicht verschwinden will. Wie auch? Dazu müsste ich ihn zulassen kann. Und das geht nicht. Nicht in dieser Dimension.
Also werde ich meine Traurigkeit weiterhin hinter Wut und vor allem meinem Style und sinnloses Gequatsche verstecken.
11.3.10 15:24
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de