Welches Mädchen bist du?

Wir befinden uns in einem goßen, leeren Raum, durch dessen Fenster Licht herinbricht und alles hell erstrahlen lässt.
Das Ziel: eine Ecke das Raumes.
Das Problem: das große Unbekannte (Liebe und alles was damit zusammen hängt) in der Mitte des Raumes, dir zugewandt - es kommt näher.
Die Frage: Welches Mädchen bist du?


Mädchen A: Ich sitze zusammengekauert in der hintersten Ecke, der Ziel-Ecke gegenüber, hab die Beine angezogen, meinen Kopf auf meine Knie gelegt und meine Arme um meine Beine geschlungen. Ich habe panische Angst und zittere am ganzen Körper und wiederhole immer die gleichen Worte: Bitte nicht! Bitte nicht!

Mädchen B: Ich stehe ein wenig entfernt von der Ecke, der Ziel-Ecke gegenüber, und beobachte das Unbekannte zurückhaltend aber auch neugierig. Schließlich überwiegt meine Neugierde und ich mache vorsichtig einen Schritt auf das Unbekannte zu. Dann warte ich erst einmal ab, warte darauf wie das Unbekannte reagiert.

Mädchen C: Ich stehe am Rand des Raumes und beobachte das Unbekannte skeptisch. Als es auf mich zukommt, weiche ich nicht zurück, aber ich musterte es mit hochgezogener Augebraue skeptisch und bin ein wenig unsicher darüber, was das Unbekannte eigentlich von mir will.


Wie kommt das Mädchen in die andere Ecke des Raumes?

Mädchen A: Das Unbekannte setzt sich neben mich und sagt ein, zwei Sätze zu mir. Ich höre auf zu zittern. Schließlich reicht es mir sein Kuscheltier. Ich hebe ein wenig meinen Kopf an und betrachte zunächst das Kuscheltier, dann das Unbekannte. Als es mich anlächelt, voller Ruhe und Geduld, strecke ich vorsichtig meine Hand nach dem Kuscheltier aus und presse es an mich. Der Unbekannte greift meine Hand und hilft mir beim Aufstehen. Hand in Hand gehen wir durch den Raum, in langsamen und vorsichtigen Schritten; dabei halte ich das Kuscheltier fest an meine Brust gepresst. Doch je näher wir der Ecke kommen, desto mehr halte ich mich an dem Unbekannten fest, als an dem Kuscheltier.

Mädchen B: Das Unbekannte lächelt mich als Reaktion auf meinen Schritt nach vorn, an. Ich verliere langsam meine Unsicherheit und lächle vorsichtig zurück, als ich noch einen Schritt auf das Unbekannte zu mache. Als das Unbekannte erneut lächelt und mir seine Hand entgegenhält, lasse ich meine ganz vorsichtig in dessen gleiten. Es drückt sie und lächelt mich aufmunternd an. Ich lasse mich von dem Unbekannten, dicht an seiner Seite, in die Ecke führen.

Mädchen C: Das Unbekannte steht vor mir und streckt seine Hand aus. Zunächst will ich zurückschrecken, aber als das Unbekannte seine Hand entfaltet, sehe ich ein kleines Kuscheltier. Verständnislos sehe ich es an. Es macht eine auffordernde Geste. Ich sehe es mir genauer an und stelle fest, dass ich es schön finde. Es ist das Kuscheltier, was ich eigentlich immer haben wollte. Ich zögere und als das Unbekannte lächelt, sehe ich ein wenig verängstlich zu meinem Papa hoch und gucke ihn fragend an. Als mein Papa nickt, wende ich mich dem Unbekannten zu, lächele ihn etwas unsicher an. Ich nehme das Kuscheltier vorsichtig an mich. Als das Unbekannte meine Hand nimmt, strahle ich es an und fast hüpfend und fröhlich plappernd gehe ich an seiner Seite zu der Ecke.

--> Ich bin defintiv Mädchen A. Gestern wusste ich jedoch, es gibt noch eine zweite Variante, aus der Ecke herauszukommen. Du reichst mir deine Hand. Ich mache mit dir einen Deal: Ich komme mit in die Mitte das Raumes, beobachte das Unbekannte, aber nur, wenn du meine Hand erst los lässt, wenn ich es möchte und ich mich jederzeit hinter dir verstecken kann. Du nickst - also nehme ich deine Hand, stehe auf und komme mit in die Mitte des Raumes. Jetzt kann ich auf das Unbekannte warten. Bis dieses bereit ist mit mir in die Ecke zu gehen. Denn jetzt habe ich dich als Schutz.
18.2.10 13:47
 


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