Was nur war? Ich weiß es nicht. Erinnerung nicht vorhanden. Und doch Gefühle, Gedanken. Ekel, Scham.
Meine gedrückte Stimmung, die plötzlich da ist ohne Auslöser. Die Frage weshalb ich die Ehe zuließ.
Meine Essstörung und SVV, was, so wäre ich ehrlich, nicht aufgehört hat. Die Distanz zu erlebten. Als wäre es eine Bagatelle. Und beim erzählen schreit ein Mädchen stumm: "Hörst du nicht, was dahinter steckt?"
Ich dachte Unwissenheit sei gut. Hatte aufgegeben. Erinnerung ist eben verschollen und wahrscheinlich nicht vorhanden, da nichts war.
Doch das Mädchen in dem Buch rüttelte mich. Bereit erwachsen zu werden.
Ein leben vol 2... Doch wie wenn etwas dunkles in der Seele vergraben ist. Wäre es Einbildung so wäre es wohl schon vergangen. Und doch... Es taucht immer wieder auf. Nur spüre ich nur die Folgen und nicht was war.
30.9.17 23:21


so fängt denn ein neuer Abschnitt an. Heute ist der letzte Tag als Nicht-Studentin. Ab morgen dann wieder an meiner alten Universität, an der alles anfing - und kein guten Zwischenstand ergab.
Nun bin ich aber gealtert, mehr im positiven Sinne als im Schlechten, am anderen Ende der 20 angekommen und kann hoffentlich noch mal neu starten. Die Bedingungen sind in einigen Bereichen um einiges schlechter. Aber das Leichte war mir zu einfach, zu langweilig.
Heute sitze ich hier, bin ein wenig schlauer geworden. vermeintlich nicht im bildungsspezifischen Bereich, aber im sozialen, emotionalen Bereich und vor allem weiß ich nun ziemlich genau was ich alles nicht möchte.

Nun denn, auf ein neues. Leben Vol. 2
30.9.17 19:03


irgendwann im laufe der jahre habe ich mich verloren. es fehlte die zeit, also weg schieben auf später und dann zu müde um sich um die seele zu kümmern.
nun fällt alles in sivh zusammen und bricht über mir herein wie ein Wasserfall. ich bin alleine und habe nun zeit. und meine seele nimmt sich die zeit. kann es nicht verdrängen und möchgte es auch gar nicht.
möchte den schmerz, die tränen in worte fassen und verstehen.
ich möchte mich finden und nicht mehr funktionieren. doch weis ich keine ausweg- keine Möglichkeit es anders zu machen. dinge die zu viel sind, zu lassen. denn es sind dinge, die meine Familie zusammen halten. ohne... alles würde zerbrechen.
doch diese Verantwortung zu tragen..., dafür bin ich nicht gemacht. diese rolle, die ich eingenommen habe, daran zerbreche ich. ich funktioniere ja schon eine ganze weile nicht mehr und nichts ändert sich obwohl ich es versuche.

shake away. ein lied das mich mitten ins herz traf.
23.6.17 23:13


Oh man. Ich kenn das nicht von mir. So müde - aber ohne ihn will ich gerade nicht schlafen gehen.
Hormone... schlimm so was.
14.12.15 22:58


Das Schiff liegt in der Werft. Es wird analysiert ob sich eine Reparatur noch lohnt. Es wäre eine Grundsicherung erforderlich. Zu lange wurde verzweifelt versucht die Lecks auf offener See zu reparieren. Es funktionierte nicht.

Ich werde das Werkzeug halten.
22.12.14 22:42


ich hätt nie gedacht, dass es so schwer sein kann eine BEwerbung zu schreiben. Lehrer, ihr habt mich nicht darauf vorbereitet.

und vielleicht ist es doch nicht nur der Ring...
30.9.14 22:13


Der einzige Grund ist der Ring.
25.9.14 21:39


Ich bin verändert, irgendwie.
Hab ich aufgehört nach dir zu suchen?
Ich schreck nicht mehr hoch, mitten in der Nacht.
[...]
Ich lauf, ich laufe weiter
Halt ich an bleib, ich nur stehn.
Und ich muss an dir vorüber gehn.
[...]
Hat damit angefangen, dass ich für mich nur denk
Ich mach das nicht bewusst
Doch es ging nicht mehr.
Ob es besser ist Weiß ich hinterher
[...]
Ich hab aufgehört mir deine Stimme zu denken.
[...]
Mir deine Liebe zu denken
Ich hab aufgehört dir meine Liebe zu schenken.
[...]
 
(Rosenstolz, "Ich bin verändert")


Ein Lied, welches mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Es drängt sich einfach auf, kriecht in meine Nähe, klopft an und wispert immer wieder diese Zeilen.
Als wolle mir meine Seele sagen, wie es aussieht, was ich wirklich denke und fühle.
Ich selbst habe es so noch nicht wahrgenommen. Aber es passt, erschreckenderweise.
25.9.14 21:05


Schon wieder ist mein letzter Eintrag so lange her. Bin nun mittlerweile schon im 8. Monat. Umzug ist vorbei. Jetzt geht's ans Auspacken und den normalen Alltag wieder einkehren zu lassen. Mein Mann arbeitet wieder.
Endlich habe ich es geschafft bzw hat Gott es geschafft, mich von den Meinungen und Vorstellungen der Gesellschaft zu lösen. Zu seiner Ehre leben. Es ist egal, ob das durch Arbeit, Studium, Kinder oder Haushalt ist. Das habe ich gelernt und kann mit Freuden dazu stehen. Ich bin Hausfrau, Mama und Ehrfrau; ein Full-Time Job und genau das, wo ich meinen Platz und Aufgabe zurzeit habe. Ich hätte es nie gedacht, aber ich bin das alles gerne.
Eine Freundin meinte, ob ich nicht abends irgendwas machen sollte um ein Zertifikat zu haben. Doch wofür? Es würde bedeuten mehr Stress zu haben und weniger Zeit und Geduld für meine Kinder, meine Ehe und den Haushalt. Und nur um sagen zu können, ich hab was gemacht? Nein. Ist ja nicht so, dass ich nichts tue. Ich tue viel und das mit Herzen und Freude, auch wenn es nicht immer Spaß macht...
Ich möchte es nicht zu meinem Problem machen, dass Hausfrau und Mama nichts mehr wert ist in unserer Gesellschaft. Vor Gott ist es etwas wert. Alles andere ist nicht wichtig.
Für meine Kinder da sein, Zeit und Geduld haben, ein offenes Ohr haben, mit ihnen die Welt entdecken und sie fördern in den Dingen, in denen sie gut sind und in denen, in denen sie nicht gut und ängstlich sind.
Meinem Mann eine Ehefrau sein, die ihn lächelnd empfängt und nicht gestresst und genervt das Kind in die Arme drückt. Die ihm zuhört und die Zeit am Wochenende genießen kann, weil sie den Haushalt in Ordnung hat und nicht noch abends sich hinsetzen muss um zu lernen oder so müde ist von Kindern, Haushalt und arbeiten, dass sie nur noch schlafen will.
Ein Heim schaffen für eine funktionierende Familie. Eine harte und zeitintensive Aufgabe.
21.3.14 13:11


Schon wieder ist mein letzter Eintrag so lange her. Bin nun mittlerweile schon im 8. Monat. Umzug ist vorbei. Jetzt geht's ans Auspacken und den normalen Alltag wieder einkehren zu lassen. Mein Mann arbeitet wieder.
Endlich habe ich es geschafft bzw hat Gott es geschafft, mich von den Meinungen und Vorstellungen der Gesellschaft zu lösen. Zu seiner Ehre leben. Es ist egal, ob das durch Arbeit, Studium, Kinder oder Haushalt ist. Das habe ich gelernt und kann mit Freuden dazu stehen. Ich bin Hausfrau, Mama und Ehrfrau; ein Full-Time Job und genau das, wo ich meinen Platz und Aufgabe zurzeit habe. Ich hätte es nie gedacht, aber ich bin das alles gerne.
Eine Freundin meinte, ob ich nicht abends irgendwas machen sollte um ein Zertifikat zu haben. Doch wofür? Es würde bedeuten mehr Stress zu haben und weniger Zeit und Geduld für meine Kinder, meine Ehe und den Haushalt. Und nur um sagen zu können, ich hab was gemacht? Nein. Ist ja nicht so, dass ich nichts tue. Ich tue viel und das mit Herzen und Freude, auch wenn es nicht immer Spaß macht...
Ich möchte es nicht zu meinem Problem machen, dass Hausfrau und Mama nichts mehr wert ist in unserer Gesellschaft. Vor Gott ist es etwas wert. Alles andere ist nicht wichtig.
Für meine Kinder da sein, Zeit und Geduld haben, ein offenes Ohr haben, mit ihnen die Welt entdecken und sie fördern in den Dingen, in denen sie gut sind und in denen, in denen sie nicht gut und ängstlich sind.
Meinem Mann eine Ehefrau sein, die ihn lächelnd empfängt und nicht gestresst und genervt das Kind in die Arme drückt. Die ihm zuhört und die Zeit am Wochenende genießen kann, weil sie den Haushalt in Ordnung hat und nicht noch abends sich hinsetzen muss um zu lernen oder so müde ist von Kindern, Haushalt und arbeiten, dass sie nur noch schlafen will.
Ein Heim schaffen für eine funktionierende Familie. Eine harte und zeitintensive Aufgabe.
21.3.14 13:11


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